Montag, 30. Mai 2016

Backofen Nienover

Nach längerer Pause endlich mal wieder im Mittelalterhaus Nienover! 

Am letzten Mai-Wochenende hatten wir eine "Mini-Belebung" in Kleinbesetzung, aber auch das war sehr schön und vor allem ein echter Kurzurlaub. Ganz spontan und ohne viel Planung funktioniert also auch, wenn es sein muss. Am Freitag trafen wir ein und unsere beiden Freunde, die mit dem Rad angereist waren (!) waren auch schon da. Kurz reflektiert, was wir Kochen wollten und einkaufen gefahren - und was soll ich sagen, hungern mussten wir nicht... Nachdem Markus schon ganz früh angefangen hatte, den Backofen vorsichtig anzuheizen, hatten wir nachmittags lecker Hühnchen auf einem Gemüsebett aus Lauch und Möhrchen. Das lohnt die Mühe!


Salbei-Hühnchen mit Honigkruste




Ein Lehmofen möchte eben entsprechend behandelt werden, er braucht eine langsame Hitzeentwicklung und erstmal in kleines Feuerchen in der Mitte, das man nur langsam steigern darf. Mal eben schnell geht dann eben nicht, aber das ist auch gut so, denn wir haben ja Zeit! 

Belohnt wird man mit einem ordentlich heißen Ofen, der problemlos 300° C liefert und zu vielen Koch- und Backexperimenten einlädt. Dabei wird die verbleibende Glut in den hinteren Teil des Ofens geschoben, denn wir brauchen ja zum Kochen nur die Hitze und keine Flammen! Leider geht das immer nur am Samstag, damit der Ofen auskühlen und am Sonntag saubergemacht werden kann - mir tut das immer ein bißchen Leid für die Besucher, die vor allem sonntags auftauchen und immer recht ungläubig gucken, weil der Ofen nun ja im wahrsten Sinne des Wortes aus ist...


Lehmbackofen beim Vorbereiten